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WISSEN statt WERBUNG! Das Blog über Führung - Coaching - Teamentwicklung

Wissen ist mein Handwerkszeug! Damit Sie, lieber Kunde, nachvollziehen können, wie ich denke und wie ich vorgehe, schreibe ich mein Blog: WISSEN statt WERBUNG! Es steht für gehaltvolle, gut recherchierte Beiträge aus dem Themenfeld Führung, Coaching und Teamentwicklung. Und eben nicht für Produktwerbung. Versprochen!

 

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Alexander Pauly

Do

21

Apr

2011

Mitarbeiterentwicklung durch Delegation - ein Führungstool

Führungstool MEDD Führungstool MEDD

Viele gute Dinge entstehen im Gespräch. Auf die Idee zu diesem Modell bin ich gekommen, als ich mit einem Coaching-Klienten über das Thema Delegation gesprochen habe. Und wie es mit guten Gesprächen sein sollte, tönen sie nach. So auch dieses. Entstanden ist ein Instrument, das es Führungskräften erleichtern soll, systematisch zu delegieren und dabei sowohl Unternehmensinteressen als auch Mitarbeiterentwicklung zu berücksichtigen.

 

Und so ist die Idee entstanden, beides in einer Matrix in Beziehung zu einander zu setzen: Die Wertschöpfung, die in einer Aufgabe liegt, sowie das Delta, das sich aus dem aktuellen Entwicklungsstand des Mitarbeiters und den Anforderungen der Aufgabe ergibt. Herausgekommen ist "MEDD" - Mitarbeiterentwicklung durch Delegation, denn das Kind brauchte ja einen Namen ...

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Di

19

Apr

2011

Besitztum und Hilfsbereitschaft

Vor einiger Zeit schrieb ich an dieser Stelle über den sogenannten Endowment-Effect, den der amerikanische Forscher Daniel Kahneman mittels Kaffeetassen nachwies.

 

Zur Erinnerung: Kahneman bat eine Gruppe von Personen, den Wert zu benennen, den eine Kaffeetasse – die er ihnen geschenkt hatte – für sie hätte. Und er bat eine zweite Gruppe von Personen, sich zu überlegen, zu welchem Preis sie eine solche Tasse erstehen würden.

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Mi

08

Dez

2010

Ziele und Potenziale

Gerd Altmann / pixelio.de Gerd Altmann / pixelio.de

Wie wichtig sind Ziele für den persönlichen Erfolg eigentlich wirklich? Wenn man der aktuellen Ratgeberliteratur Glauben schenkt, dann muss man sich nur ein „smartes“ Ziel setzen und mit der richtigen Strategie kommt der Erfolg von ganz allein. Achten Sie einmal darauf, wie oft z.B. die Themen „Zeitmanagement“ oder „Erfolg“ mit Zielsetzung verknüpft werden. Ich frage mich, warum niemand auf die Risiken und Nebenwirkungen hinweist? Z.B. darauf, dass Ziele zu erreichen auch Druck macht und Ziele nicht zu erreichen Frust. Natürlich könnte man dagegen einwenden, dass die Ziele dann vermutlich nicht klug formuliert wurden. Fragt sich nur, wie verlässlich Ziele überhaupt formuliert werden können.

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Mo

04

Okt

2010

Die Macht positiver Bilder

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Donnerstag, der 01. Oktober 2010, Madrid. Die Fußballer von Bayer Leverkusen spielen gut und trotzen dem Titelverteidiger in der Europa League ein 1:1 ab. Sie führen zur Pause nicht unverdient mit 1:0. Kurz nach der Pause grätscht ausgerechnet Abwehrroutinier Sami Hyypiä seinen Gegenspieler im Strafraum um – Elfmeter – 1:1! Soweit die Ereignisse in Kürze. Nach dem Spiel gibt Bayer Trainer Jupp Heynckes zu Protokoll: „In der Pause habe ich noch gesagt, macht keinen Fouls in und um den Strafraum. Leider ist es unserem erfahrensten Spieler passiert.“

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Do

16

Sep

2010

Spieglein, Spieglein ... von der Kunst, Gefühle zu übertragen

(c) Peter Hebgen / pixelio.de (c) Peter Hebgen / pixelio.de

Man stelle sich Folgendes vor: Sie gehen in einen Raum zu anderen Personen und plötzlich, in sehr kurzer Zeit haben alle gute Laune. Wäre das nicht toll? Und es funktioniert tatsächlich, zumindest bei manchen Menschen. Der kalifornische Psychologe Howard Friedman ist bereits in den achtziger Jahren dem Prinzip der Affektübertragung auf der Spur gewesen. Dazu stellte er folgenden Versuch an.

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Mi

04

Aug

2010

Feedback ist immer - über ein Trojanisches Pferd

Wohl kaum ein Begriff wird derart inflationär verwendet wie „Feedback“. Beim Bullshit-Bingo ein sichere Bank. Und kaum ein Begriff vermag es so gekonnt, Absichten zu verschleiern. Seien wir ehrlich, in gefühlten 90% aller Fälle ist mit Feedback „Kritik“ gemeint. Feedback ist eine Art Trojanisches Pferd der Kommunikation.

 

Das Tückische daran ist, dass das Konzept Feedback eine Art eingebauten Abwehrneutralisator besitzt, denn wir alle kennen das oberste Feedback-Gebot: „Du sollst Dich nicht rechtfertigen!“ Gleichzeitig scheint es so etwas wie eine allgemeingültige Feedback-Konvention zu geben. Die lautet ungefähr „Wir sind alle total offen für Feedback“. Oder haben Sie jemals jemanden auf die Frage „Darf ich Dir Feedback geben?“ „Nein“ antworten hören? Perfide, oder? Wir müssen uns ständig Feedback aussetzen und dürfen uns nicht dagegen wehren. Für mich klingt das leicht neurotisch.

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Mo

26

Jul

2010

Leistungsträger finden und binden - Arbeitsnachweis

Jaja, ich muss zugeben, mein letzter Post liegt schon etwas länger zurück. Nicht, dass es an Inspiration mangelte. Ganz und gar nicht, eher im Gegenteil. Nur musste ich meine ganze kreative Schaffenskraft in eine andere Richtung lenken. Mit tollem Erfolg: Auch dank einer Klausurwoche im wunderschönen Sauerland (Berge laufen ist echt hart für Flachländer!) und einiger Nachtschichten steht mein Buchprojekt jetzt vor seiner vorläufigen Vollendung. Das Thema "Zeitmanagement" ist wirklich nicht neu, aber ich bin sicher, meinem Lieblingsseminarthema neuen Glanz verliehen zu haben. Anfang kommenden Jahres wird es dann im Handel zu erhalten sein.

 

Neben den üblichen Seminar- und Coaching-Terminen, war ein persönliches Highlight für mich der Auftritt auf einer Fachtagung unter dem Titel "Leistungsträger finden und binden". Das Publikum - Experten aus dem Personalmanagement - war klasse, der vom Veranstalter gebotene Rahmen super, nur das Wetter bot verschärfte Bedingungen mit gefühlten 40° C Innentemperatur.

 

Bei meinem Vortrag ging es um die spannende Frage: "Was können Führungskräfte für die Mitarbeiterbindung im Unternehmen tun?"

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Mo

07

Jun

2010

Selbstdisziplin - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Coach!

(c) Jan-Paul Herr / www.PIXELIO.de (c) Jan-Paul Herr / www.PIXELIO.de

Kürzlich fand ich eine interessante Studie! Stellen Sie sich bitte folgendes Versuchs-Setting vor: In einem Warteraum duftet es herrlich nach frischgebackenen Schokoladenkeksen, die dort in einer Schale auf einem Tisch stehen. Daneben – olfaktorisch und gustatorisch weniger eindrucksvoll – eine Schale mit Radieschen. Nun werden die Versuchsteilnehmer einzeln gebeten, in diesem Raum Platz zu nehmen, um auf den eigentlichen Versuchsbeginn zu warten. Die eine Hälfte bekommt den Hinweis, dass sie sich gerne an den leckeren Keksen bedienen dürfe. Der anderen Hälfte werden hingegen ausschließlich die Radieschen angeboten. So dürfen die einen genießen, während die anderen ihre gesamte Selbstdisziplin aktivieren müssen.

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Di

25

Mai

2010

Besprechungsmanagement - Wenn's mal wieder länger dauert ...

„Ich habe die Anweisung gegeben, mich jederzeit aufzuwecken, wenn ein nationaler Notfall eintritt, selbst wenn ich in einer Kabinettssitzung sein sollte.” Diese Worte sagt man Ronald Reagan nach. Ob gewollt oder ungewollt komisch, treffen Sie doch einen Nerv. Wer wüsste nicht selbst von einem Endlos-Meeting zu berichten. Wenn dann wenigstens gute und nachhaltige Ergebnisse dabei rauskommen, darf man schon zufrieden sein. Besser wäre es natürlich, Meetings würden stets verbindliche und zielführende Ergebnisse bringen und gleichzeitig nicht mehr Zeit verbrauchen als nötig. Wie das gelingen kann, welche Instrumente Sie einsetzen können, um Meetings zu steuern, zu planen und Informationen prägnant zu präsentieren, beschreibt dieser Artikel.

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Di

11

Mai

2010

Veränderungen, Lernen: Keine Angst vorm "Hockey-Stock"

In vielen Seminaren und Coachings habe ich gute Erfahrungen mit einem einfachen Modell gemacht. Es geht dabei darum zu verdeutlichen, warum wir uns bisweilen schwer tun, etwas neu oder anders zu machen, mit anderen Worten Veränderungen umzusetzen. Das gilt im Großen wie im Kleinen. Das Bild, um das es hier geht, ist das eines Hockey-Schlägers – englisch ‚Hockey-Stick'. Dieses Bild beschreibt den Einfluss, den eine Veränderung auf meine Leistungsfähigkeit hat.

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Mi

28

Apr

2010

Zeit ist Geld - Der Meeting-Investitions-Monitor

Screenshot MIM Screenshot MIM

„Ich habe die Anweisung gegeben, mich jederzeit aufzuwecken, wenn ein nationaler Notfall eintritt, selbst wenn ich in einer Kabinettsitzung sein sollte.” Diese Worte sagt man Ronald Reagan nach.

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Mo

12

Apr

2010

Dr. Ekman übernehmen Sie – Der Fall Ferguson

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mich fasziniert der Gedanke, aus dem menschlichen Gesicht Emotionen ablesen zu können. Ich hatte hier bereits auf Dr. Paul Ekman verwiesen, der in jahrelanger Forschungsarbeit auf der ganzen Welt Daten zusammengetragen, analysiert und systematisiert hat (mehr Infos). Er hat herausgefunden, dass Emotionen sich unbewusst und der willentlichen Kontrolle entzogen im Gesicht abbilden, und das unabhängig von der jeweiligen Kultur.

 

Er behauptet, Gesichtsausdrücke - teilweise nur für den Bruchteil einer Sekunde gezeigt - exakt deuten zu können.

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Di

16

Mär

2010

Coaching - Wenn's mal wieder länger dauert?

Ich frage mich verstärkt, wie lange dauert eigentlich ein Coaching? Natürlich weiß ich, wie vielfältig und differenziert letztendlich die Antwort ausfallen muss. Darin liegt ja gerade eine Stärke von Coaching. Der Prozess kann zeitlich flexibel so gestaltet werden, wie es zum Anliegen des Klienten passt.

 

Aber täuscht mein Eindruck, dass mit Coaching tendenziell eher "längere Dauer" assoziiert wird? Meist geht es doch um 4, 6, 8 oder 10 Sitzungen. Wird nicht allenthalben betont, welche Vorteile eine kontinuierliche Beschäftigung mit einem Thema hat? Sind wir nicht begeistert von Learning-Loops und nachhaltiger Verankerung von Veränderungen?

 

Szenenwechsel: Neulich im Coaching - 1. Sitzung

 

Coach: "Lassen Sie uns doch annehmen, Sie könnten Ihre Situation hier und heute nachhaltig verbessern ..."

Klientin: (erstauntes Schweigen) "Ja, wenn Sie meinen, dass das geht."

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Fr

12

Mär

2010

Lie to me - Lügen erkennen

"Ich sehe es Dir an der Nasenspitze an, Du lügst!" Kann man jemandem an diesem oder einem anderen Körperteil ansehen, ob er oder sie die Wahrheit spricht? Ich muss gestehen, hätte man mich dies vor einigen Monaten gefragt, hätte ich spontan "nein" gesagt. Vielleicht hätte ich mich dann noch korrigiert, wissend, dass es selbstverständlich körpersprachliche Signale gibt, die mehr oder weniger verlässliche Hinweise auf innere Zustände geben. Aber sich sicher sein, dem Gegenüber auf den Kopf zusagen, dass er lügt?

 

Die neue TV-Serie "Lie to me" behauptet durch ihren Titelhelden genau das. Und ich würde nur ungern zugeben müssen, der Fiktion einer Hollywood-Produkion auferlegen zu sein. Dass es aber eine sehr akribische Wissenschaft hinter diesem Phänomen gibt - geprägt durch den Amerikaner Dr. Paul Ekman - dass habe ich so eindringlich nie wahrgenommen. Ekman behauptet von sich mit hundertprozentiger Trefferquote einschätzen zu können, wie es seinem Gesprächspartner gerade geht und dass ihm kein Gesichtsausdruck entgehe.

 

Eine Interessante Gesprächseröffnung mit Dr. Ekman könnte sein "Guten Tag, Dr. Ekman, wie geht es mir?"

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Di

02

Mär

2010

Lernen - Geht da noch was?

Lernen? Beobachten Sie Kinder! Lernen? Beobachten Sie Kinder!

„Der ist doch nicht lernfähig!" Diesen Satz, gesprochen mit einer Mischung aus Empörung und Unverständnis, habe ich schon so manches Mal gehört - von Kollegen über Kollegen oder von Führungskräften über Mitarbeiter. Und ich will nicht behaupten, dass mir nicht gerade zu Beginn meiner Trainerlaufbahn bei manchem Teilnehmer ähnliches in den Sinn gekommen wäre. Den bunten Strauß an Ideen zum Thema „wie gehe ich als Trainer oder Führungskraft mit Widerständen um" will ich hier gar nicht zeigen.

 

Aber an zwei Aspekten ist mir doch sehr gelegen.

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Mi

24

Feb

2010

Macht Sport gesund? Vortrag „Gesundheitscoaching“

Nicht der Sport macht uns gesund, sondern unsere Einstellung! Prof. Gerald Hüther leitet seinen Vortrag zum Thema Gesundheits-Coaching mit einer Anekdote ein: Statt mit dem Taxi sei er 25 Minuten zu Fuß zum Tagungsort spaziert. Mache ihn das Mehr an Bewegung gesünder? Nein! Aber seine Entscheidung, zu Fuß zu gehen sehr wohl. Hüther erläutert, warum manche Menschen in einer Fastenkur glücklich und andere es nicht sind und was Urin mit Stress zu tun hat.

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Di

16

Feb

2010

Mentaltraining - Die Vorstellungskraft nutzen

(c) Rainer Sturm / www.PIXELIO.de (c) Rainer Sturm / www.PIXELIO.de

Dass der Begriff ‚Coach‘ dem Leistungssport entlehnt ist, ist bekannt. Im Coaching werden zudem häufig Metaphern aus dem Leistungssport verwendet. Nur ein Beispiel von vielen ist die Teammetapher, zu der wahlweise Fußballmannschaften, Segel-Crews oder Staffel-Teams herangezogen werden. Bei genauerem Hinschauen wird man allerdings gewahr, dass der Vergleich stark hinkt. Zwischen einem „Sport-Coach“ und seinem Team besteht ein klares Unterordnungsverhältnis. Die Rollenerwartung an Ihn ist daher eher die an eine Führungskraft im Wirtschaftssystem. Und an der Frage, ob eine Führungskraft Coach sein kann, scheiden sich seit längerem die Geister. Gleichwohl werden immer wieder Analogien zwischen Sport und Wirtschaft bemüht, nach dem Motto „Von Michael Schuhmacher lernen heißt siegen lernen“ oder „Motivieren wie Klinsmann“ oder „Teamentwicklung wie auf der Alinghi“.

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Mo

08

Feb

2010

Teamentwicklung - Timing ist alles!

(c) W. Broemmer / www.PIXELIO.de (c) W. Broemmer / www.PIXELIO.de

Eine Frage: Wann fährt man am besten in den Urlaub, zur Arbeit oder zum Einkaufen? Antwort: wenn's kein anderer tut! Antizyklisch zu handeln bedeutet, weniger in der Schlange zu stehen. Das schont Zeit und Nerven.


Nächste Frage: Und wann macht man am besten Teamentwicklung? Antwort: Sicher nicht, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Timing is everything! Das gilt auch hier. Leider steht das Thema Teamentwicklung häufig „in der Schlange" mit anderen Themen. Entweder, das Team befindet sich mitten im heißesten Alltagsgeschäft und der „Sense of Urgency" (John P. Kotter) gilt anderen Dingen als dem Teamprozess. Oder das halbe Team befindet sich im Erholungsloch und vor, während oder nach einem Urlaub. Oder es geht dem Team einfach mal gerade richtig gut miteinander. In jedem dieser Fälle ist der Zeitpunkt für Teamentwicklung schlecht gewählt.

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Mo

01

Feb

2010

Den Change führen

Führungskräfteentwicklung bei Baxter Oncology ist kein reines Personalentwicklungsthema. Change Management und Führungskräfte-Entwicklung gehen Hand in Hand, befruchten sich gegenseitig, sind teilweise eins.

 

Tue Gutes und schreib darüber! Getreu dieser Devise haben das Unternehmen Baxter Oncology, sowie die beiden Beratungsfirmen trainsform und incon ihre Erfahrungen dokumentiert - und die Zeitschrift PERSONAL war so freundlich, dies abzudrucken. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, stelle ich diese interessante Praxisstudie unserer Arbeit zum Download zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen!

 

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Kommentare - hier oder unter ap@trainsform.de

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Di

19

Jan

2010

Team-Podcast 02 - Ziele

Warum wird immer wieder der Wert von Zielen so betont? Ziele fokussieren unsere Kräfte. Ziele zu erreichen regt unser Belohnungszentrum an - wir wollen mehr davon erreichen. Wie aber müssen Ziele gestaltet und entwickelt werden, damit sie funktionieren? SMART kennt jeder. Aber ist das tatsächlich die Formel mit der man Teams zum Ziel führen kann? Dieser Podcast stellt die nächste Generation von Zielkriterien vor.

 

Zum Teams erfolgreich führen Podcast: hier klicken!

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Di

12

Jan

2010

Vertrauen verlieren leicht gemacht

(c) Helmut J. Salzer / www.PIXELIO.de (c) Helmut J. Salzer / www.PIXELIO.de

Kann man eigentlich genug betonen, wie wichtig Vertrauen ist? Gibt es eigentlich noch irgendeinen Wirtschaftslenker, der nicht um die Bedeutung von Vertrauen für sein Unternehmen weiß? Kürzlich musste ich völlig konsterniert folgende Nachricht lesen: Ein Unternehmen hatte versucht, in Abwesenheit seiner Mitarbeiter über Weihnachten, einen Produktionsstandort zu schließen und alle Maschinen klammheimlich abzutransportieren.

 

„Zufällig entdeckte ein Mitarbeiter am Samstagabend, dass in der Fabrik ... Licht brannte, obwohl am Donnerstag doch alle Mitarbeiter ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten. Als er mit Kollegen nachsehen wollte, waren die Schlösser am Haupttor des Firmengeländes bereits ausgetauscht. Über einen Nebeneingang gelangten sie auf den Hof und staunten nicht schlecht: Fremde Arbeiter waren dabei, die Maschinen abzubauen." (Neue Westfälische vom 24.12.09)

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Mi

06

Jan

2010

Vertrauen gewinnen als Kontakt-Sport?

(c) Martin Schemm / www.PIXELIO.de (c) Martin Schemm / www.PIXELIO.de

Frage ich 100 Führungskräfte, was ihrer Meinung nach ihr höchstes Gut sei, so werde ich (hoffentlich) mehrheitlich zu hören bekommen: Vertrauen! Und viele dieser Führungskräfte hätten vermutlich auch gerne den Generalschlüssel zum Vertrauen ihrer Mitarbeiter. Aber ist das so einfach möglich?

 

Nehmen wir ein einfaches Beispiel aus dem Fundus psychologischer Forschung:

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Do

17

Dez

2009

Eine Definition von Erfolg - Coach John Wooden

Seit meiner Jugend spiele ich Basketball! Ich liebe dieses Spiel. Einer der großartigsten Menschen und "Coachs" für mich ist John Wooden. Ich habe ein kurzes Video ausgegraben, in dem er über seine Definition von Erfolg spricht (Min. 03:04). "Erfolg ist die innere Ruhe und Selbstzufriedenheit, die entsteht, wenn Du weißt, dass Du Dein Bestes gegeben hast." Und ergänzend "Und Du bist der Einzige, der das wissen kann!" Für mich ist das sehr inspirierend! Nebenbei, der Mann ist zum Zeitpunkt 98 Jahre alt.

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Mo

14

Dez

2009

Das weiße Kaninchen – Verhalten verändern

(c) hajoster / www.PIXELIO.de (c) hajoster / www.PIXELIO.de

Es gehört zu den Grundprinzipien der menschlichen Wahrnehmung, das zu verstärken, was man wahrnimmt. Logisch! Selektive Wahrnehmung bedeutet nichts anderes, als das ich bestimmten Dingen meine Aufmerksamkeit schenke und andere ausblende. Wenn Sie sich einen neuen VW Golf gekauft haben, könnten Sie den Eindruck gewinnen, dass die ganze Welt dieses Modell fährt. Sie sehen es plötzlich überall. Und verschiedene Entspannungstechniken arbeiten mit dem Prinzip, bestimmte Körperempfindungen in den Fokus zu nehmen, um Spannungen aufzulösen.

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Fr

11

Dez

2009

Das Peter-Prinzip oder "Aufsteigen bis zum Geht-nicht-mehr"

Nach Peter neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Wer sich an seinem Arbeitsplatz bewährt, wird demnach so lange befördert, bis er eine Position erreicht, für die er ungeeignet ist. Wunderbarer Cartoon!

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Fr

04

Dez

2009

Haben oder nicht haben - Das Kaffeetassen-Experiment

(c) S.Hainz / www.PIXELIO.de (c) S.Hainz / www.PIXELIO.de

Nehmen Sie bitte einmal an, Sie besitzen eine Kaffeetasse. Nehmen Sie bitte weiterhin an, Sie trügen sich mit dem Gedanken, diese zu verkaufen und überlegten sich dafür einen angemessenen Preis. Szenenwechsel: Stellen Sie sich bitte eine andere Person vor, die diese Tasse gegebenenfalls kaufen würde und die sich überlegt, wie viel ihr diese Tasse Wert wäre.

 

 

 

Ein ähnliches Experiment wurde von dem amerikanischen Forscher Daniel Kahneman Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts unternommen.

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Mi

25

Nov

2009

Coaching = Hilfe zur Selbsthilfe?

Es dürfte eines der bekanntesten Paradigmen im Coaching sein: Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe. Gefühlt 19 von 20 Berufskollegen präsentieren Varianten dieses Satzes im Internet. Begründet wird er vielfach damit, dass lediglich eine Lösung, die der Klient selbst finde, eine gute, weil tragfähige sei. Dazu gesellt sich der Optimismus, dass der Klient alles in sich trage, was er zur Lösung seines Problems brauche. Zu verdanken haben wir dieses humanistische und entwicklungsorientierte Herangehen maßgeblich Carl Rogers dem Begründer des klientenzentrierten Ansatzes. Rogers selbst war übrigens nachweislich auch nicht immer non-direktiv, aber das nur am Rande.

 

In meiner Arbeit mit Menschen und ihren vielfältigen Anliegen stelle ich mir allerdings zwei Fragen:

 

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Mo

23

Nov

2009

Coaching - Reduced to the Max!

Wenn es doch wenigsten manchmal so einfach wäre ... Ein nur teilweise ernstzunehmender Videobeitrag zum Thema Coaching.

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Fr

13

Nov

2009

Motivation - von Möhren und Würmern

„Wenn Sie diese Aufgabe gut erledigen, dann..." oder „wenn Sie Ihre Zielerreichung steigern, dann ..." Es sind Sätze wie diese, die man in jedem x-beliebigen Unternehmen hören könnte. Was passiert hier? Ein Mitarbeiter soll dazu gebracht werden, etwas besonders gut und / oder besonders schnell zu tun. Dafür wird ihm eine Belohnung in Aussicht gestellt. Sollte es wirklich so einfach sein, Menschen zu motivieren?

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Do

12

Nov

2009

Team-Podcast 01 - Prozessmanagement

Jedes Team hat einen Beitrag zu leisten und das möglichst effizient! Außerdem sollten die Teammitglieder noch Spaß bei der Sache haben. Klappt leider nicht immer! Bringen Sie mit Ihrem Team Ihre Prozesse auf Vordermann, dann klappt's auch mit den Mitarbeitern ...

 

Zum Teams erfolgreich führen Podcast: hier klicken!

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